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Autor des Monats Dezember: Fred G.

In unserer Serie „Autor des Monats” stellen wir Ihnen jeden Monat einen Autoren-Kollegen vor und befragen ihn oder sie zu allen möglichen Themen rund ums Texten.

Unser Autor Fred G. ist nicht nur (Textbroker-)Autor, sondern auch erfolgreicher Musiker und Komponist.

Autor-des-Monats-Siegel


Fred G., unser Autor des Monats, wohnt mit Frau, Hund und Katze in einem kleinen Dorf in Bayern. Doch der 4-Sterne-Autor ist weit darüber hinaus bekannt: Als Musiker und Komponist veröffentlichte er Lieder in Europa und den USA. Mit seinen Rock- und Bluegrass-Songs hatte er dort mehrere Top-10-Hits, eine US-Kochsendung nutzte eines seiner Lieder sogar als Titelmelodie. Die Musik brachte ihn schließlich auch dazu, sich dem Schreiben zu widmen. Neben der Arbeit für Textbroker veröffentlicht er mittlerweile Bücher – unter eigenem Namen oder Pseudonym. Doch die Musik ist immer noch ein wichtiger Teil seines Lebens.

1) Wie sind Sie zu Textbroker gekommen?

 
Ich habe über eine Freundin davon erfahren, die Homepage besucht und ausführlich studiert. Offen gestanden war ich es eher gewohnt, über einen längeren Zeitraum hinweg an einem Projekt zu arbeiten, das dann Monate später hoffentlich den Kühlschrank füllt. Die Idee, als Autor Texte für verschiedene Kunden zu erstellen, war für mich ebenso neu wie ansprechend. Also habe ich mich bei Textbroker registriert und bin immer noch sehr glücklich mit der Entscheidung.

2) Was motiviert Sie zu schreiben?

 
In gewisser Weise ist Schreiben wie Kochen: Du hast Zutaten, Gewürze und Werkzeuge, mit denen du arbeitest. Man erschafft etwas, was vorher noch nicht da war und was einen stolz macht. Außerdem erweitert es den eigenen Horizont. Ich muss für manche Textaufträge besonders gründlich recherchieren. Dabei entdecke ich dann, was für ein faszinierendes Thema die deutschen Motorräder der Nachkriegszeit sind. Oder wie manche Filme zu ihrer Zeit das Denken und Empfinden der Menschen geprägt haben. Es ist, als würde man dich in eine Bibliothek einsperren, in der du jeden Tag ein neues Buch liest. Das ist toll!

3) Sie sind nicht nur Schriftsteller, sondern auch Komponist. Welche Bedeutung hat Musik in Ihrem Leben?

 
Die Musik hat meinem Leben ein Ziel gegeben. Ich wuchs in einer Umgebung auf, die von Fremdbestimmung erfüllt war. Alle möglichen Leute wollten, dass ich ihre Ziele zu meinen Zielen mache. Ich wollte einfach nur ein selbstbestimmtes Leben führen, anstatt irgendeine vorgegebene Rolle zu erfüllen. Die Musik war von Anfang an etwas, das mir ganz alleine gehörte. Es war etwas, für das ich mich bewusst entschieden hatte. Also habe ich Musik gemacht und konnte irgendwann meinen Lebensunterhalt damit verdienen. Dann kam der Tag, an dem Songs von mir im US-Radio liefen. Dann im europäischen Ausland. Mein Gesicht tauchte in Gitarrenmagazinen auf. Ich bin vor Glück fast explodiert. Ich durfte in den USA auftreten und erleben, wie aus persönlichen Helden und Vorbildern enge Freunde wurden. Es waren wundervolle Jahre.
 
Ich denke, Musik ist eines der mächtigsten Kommunikations- und Heilmittel, die uns Menschen zur Verfügung stehen. Wenn es mir schlecht geht, spiele ich Gitarre und es geht mir wieder besser. Wenn es mir gut geht, steigert sich die Freude noch. Und manchmal kommen nach Auftritten Leute zu mir, die sich dafür bedanken, dass ich diesen oder jenen Song geschrieben habe. Ich bin in Ländern aufgetreten, in denen die Leute kein Deutsch und kaum Englisch konnten. Aber sie haben ausgelassen und fröhlich getanzt oder andächtig gelauscht. Ich habe für meinen Traum, Musiker und Komponist zu werden, viel Spott kassiert, aber wenn ich mein bisheriges Leben noch mal leben müsste, würde ich es wieder genauso machen.
 
Ich denke, die wahre Kunst besteht darin, herauszufinden, wer man wirklich ist. Die Schmerzen kommen immer dann, wenn man sich von dem entfernt, was man wirklich ist. Auch wenn das natürlich Inspiration für viele neue Songs liefert. Letztendlich hat die Musik auch meinen „zweiten Lebensweg“ als Autor ermöglicht: Ich hatte Geschichten, die ich erzählen wollte, aber ich konnte sie einfach nicht in einem dreiminütigen Song unterbringen. Also schrieb ich Songs, die länger dauerten, aber es reichte wieder nicht. Und so fing ich an, Bücher zu schreiben.
 


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