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Autor des Monats Dezember 2018: Karin S.

Unsere neue Autorin des Monats hat einen spannenden Lebenslauf. In unserem neuen Beitrag erklärt sie, wie sie zum Schreiben kam – und wie man Texte mit einer guten Prise Humor versieht.

Stilisiertes Logo mit einem Stift, zwei Lorbeerzweigen und dem Schriftzug "Autor des Monats"


Schwarz-weiß-Foto der Autorin des Monats, Porträtformat
Mit viel kreativer Energie und Witz hat unsere neue Autorin des Monats sich eine Karriere als Texterin aufgebaut. Wie sie von der Arbeit bei diversen NGOs zum Schreiben gekommen ist, verrät sie uns in diesem Interview.

Erzähle uns etwas über dich. Was machst du abgesehen vom Schreiben gerne, welche Hobbys hast du?

 
Freiheit, Abenteuer und ständig neue Reize: das hat mich immer schon angetrieben. Das und mein ziemlich stark ausgeprägter Gerechtigkeitssinn. So lag es nahe, einen Beruf zu wählen, bei dem ich diesem Sinn Befriedigung verschaffen und gleichzeitig selbst immer neue Herausforderungen zu bewältigen habe. Daher strebte ich nach meinem Studium der Internationalen Entwicklung eine Karriere im NGO-Sektor an. Ich begann ganz unten in der Nahrungskette als kleine Fundraiserin, wo ich wichtige Grundlagen über Marketing, Psychologie und Kommunikation lernte. Mit den Jahren bekam ich immer verantwortungsvollere Positionen und setzte mich mit den unterschiedlichsten Themenbereichen auseinander: von Umweltschutz über humanitäre Hilfe bis hin zu Menschenrechten.

Irgendwann widerstrebte es jedoch meinem Freiheitssinn, montags bis freitags ins Büro zu pendeln, denn ich lebe seit einiger Zeit nicht mehr in der Großstadt, sondern in einem inspirierenden, grünen Kleinstädtchen. Ich wollte mehr von meiner Zeit selbst einteilen und bestimmen können. Also kündigte ich alles, was zu kündigen war, setze mich ins Auto und fuhr im Februar ans Nordkap, um die Nordlichter zu sehen. Was für ein Abenteuer! In den sieben Wochen, die ich unterwegs war, wurde mir klar, dass ich kein klassischer Karrieremensch bin. Viel mehr wollte ich in Zukunft den drei schon genannten Dingen mehr Raum in meinem Leben geben: der Freiheit, dem Abenteuer und den ständig neuen Reizen! Also kam nur noch eine Teilzeitanstellung für mich in Frage, die ich auch bald fand und die mir heute dank relativ flexibler Zeiteinteilung und viel Homeoffice einiges an Freiheiten lässt. Natürlich ist diese Anstellung immer noch im NGO-Bereich.

So habe ich heute nicht nur ausreichend Zeit für meinen Mann, sondern auch für meinen Hund und meine beiden Katzen. Meine Kreativität lebe ich nicht nur über das Schreiben, sondern auch über Malerei und meinen Garten aus. Selbstverständlich teilen wir uns das Haus auch mit einem ansehnlichen Haufen unterschiedlichster Bücher. Und wenn ich mal raus muss, steht mein Motorrad immer bereit.

Wie bist du zu Textbroker gekommen und was motiviert dich dazu, für uns zu schreiben? Wie bist du allgemein zum Schreiben gekommen?

 
Wie viele andere Kollegen hier habe ich schon als Kind gerne geschrieben. Massenhaft vollgekritzelte Tagebücher wandelten sich mit der Zeit zu Blogeinträgen und Kurzgeschichten und wurden durch meine Liebe zu witzigen Wortspielereien ergänzt. Spätestens seit ich die Kunstform des Poetry Slams kennengelernt habe, war es um mich geschehen. Mein ebenfalls sehr kreativer Ehemann versorgt mich in uninspirierten Momenten auch immer zuverlässig mit musischen Anregungen. Und so seltsam es klingt: Für mich ist es auch eine Form der Kunst, eine Klobürste ansprechend, informativ und unterhaltsam zu beschreiben!

Drei Aspekte waren ausschlaggebend dafür, das Experiment Textbroker zu wagen: die viele Freizeit, die mir neben der Teilzeitstelle blieb; der unbändige Wunsch, meinen Hang zum geschriebenen Wort zu Geld zu machen, und die Tatsache, dass ich viel zu oft und zu lange im Internet herumklicke. So stieß ich auf Textbroker und dachte mir, ein Versuch schadet nicht. Der ein oder andere Euro mehr würde meinem Kontostand bestimmt guttun. Ich wurde gleich zu Beginn als 4-Sterne-Autorin eingestuft und machte mich sogleich an meine erste Open Order: eine kurze Produktbeschreibung für Hundespielzeug. Damit kannte ich mich aus und der geforderte, lockere und humorvolle Stil sprach mich an. Der Kunde war so begeistert, dass er mir eine kleine Bonuszahlung gewährte. Juhu! Mein Elan war geweckt und ich kämpfte mich durch mehr oder weniger interessante Open Orders, bis eines Tages die erste Direct Order kam. Und die hatte es in sich! Ich sollte für einen Online-Möbelhandel unzählige Hersteller und Möbel beschreiben. Da hatte ich erst einmal über drei Monate zu tun. Eines führte zum anderen, immer mehr Direct Orders landeten in meinem Postkasten und ich nahm erstmals das Wort „Stammkunden“ in den Mund.

Weil das alles so gut lief, machte ich mich selbstständig und baute das Texterdasein zu meinem zweiten Standbein aus. Ich schreibe immer noch wahnsinnig gerne bei Textbroker, weil es einfach und unkompliziert ist, neue Aufträge zu bekommen und ich vor allem die Arbeit in Managed-Teams schätze. Hier sind fast immer Aufträge vorhanden, die ich annehmen kann, wenn gerade nichts anderes zu tun ist. Das Feedback und die Artikel im ExpertCenter von Textbroker nutze ich laufend, um mich zu verbessern und weiterzubilden. Die Arbeit bei Textbroker hat mir auch die Angst genommen, mich an Texte über Themen zu wagen, mit denen ich mich bisher noch nicht beschäftigt hatte. So lerne ich immer wieder neue Dinge und habe nicht zuletzt auch die Abwechslung, die ich so dringend in meinem Leben brauche.

Humorvolles Schreiben gehört zu den Königsdisziplinen im Texten. Du hast dich schon mehrfach dabei bewährt. Worauf sollte man deiner Meinung nach besonders achten? Gibt es praktische Tipps oder Hilfsmittel, die du empfehlen könntest?

 
Tipps für humorvolles Schreiben zu geben ist in etwa so schwierig, wie jemandem Humor an sich beizubringen. Ein gewisses Maß an Witz sollte bereits vorhanden sein, um ihn auch erfolgreich zu Papier bringen zu können. Wenn ein humorvoller und lockerer Stil gewünscht ist, schreibe ich so, als würde ich einer guten Freundin schreiben. Ich vermeide gestelzte Formulierungen und halte mich fern von allem, das erzwungen und künstlich klingt. Das gilt ganz besonders für Witze und angeblich humorvolle Metaphern, die man schon tausend Mal gehört und gelesen hat und bei denen dem Leser eher das Gesicht einschläft, als dass sie ihn zum Lächeln bringen. Vielleicht ist es ein guter Tipp, weder sich selbst noch den zu schreibenden Text all zu ernst zu nehmen. Etwas Selbstironie und ein nüchterner Blick auf das zu schreibende Thema sind mir dabei immer eine große Hilfe. Wenn mir ein Satz in den Sinn kommt, bei dem ich selbst lächeln muss, bin ich auf dem richtigen Weg. Trotzdem sollte der geneigte Texter tunlichst vermeiden, mit Gewalt all zu viel Humor in sein Werk zu packen – Witz kommt am besten fein dosiert daher.

Immer wieder hilfreich ist für mich der Duden Verlag. Diese Apostel der Grammatik bringen heilige Schriften heraus, die dem verwirrten Texter nicht nur Hilfestellung bei kniffligen Rechtschreibherausforderungen geben, sondern auch in Sachen Stil und Wortauswahl immer wertvolle Inspiration parat haben. Das Lesen von zufälligen Redewendungen, Synonymen und Alliterationen lässt meine eigene, humorvolle Kreativität meist sprudeln. An wirklich humorlosen Tagen (die ja auch mal vorkommen dürfen) hilft es mir, so banal es klingt, den Meistern und Meisterinnen des Humors zu lauschen: dann werfe ich eine Online-Videoplattform an und suche nach meinen Lieblingskabarettisten oder Poetry Slammern. Denn wenn ich selbst nicht lachen kann, wird es auch mein Leser nicht tun.



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