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Affiliate-Marketing: Diese Marketing-Methode, bei der es ums „Angliedern“ geht und die immer beliebter zu werden scheint, ist eine Möglichkeit, im Internet Geld zu verdienen – mittlerweile werden damit allein in Deutschland Umsätze in Milliardenhöhe gemacht. So tummeln sich auch immer mehr Anfänger unter den Affiliates und viele versuchen, mit einer Nischenseite einen Gewinn zu erzielen. Namhafte Medien wie die New York Times haben den Trend ebenfalls erkannt und sind bereits auf die Affiliate-Welle aufgesprungen. Schließlich müssen Alternativen zu Display-Kampagnen her, um auf anderem Wege Inhalte zu monetarisieren. Das digitale Medienunternehmen BuzzFeed macht ebenfalls in großem Stil von Affiliate-Marketing Gebrauch. Es kommt also nicht von ungefähr, dass Amazon mit dem Affiliate-Programm etwa 40 Prozent des Umsatzes generiert.

Dein Start als Amazon-Affiliate: Basiswissen zum Affiliate-Marketing


Als Vertriebspartner bewirbst du ein oder mehrere Amazon-Produkte und versuchst so, potenzielle Kunden für das Angebot des Händlers zu gewinnen – zum Beispiel via Social Media oder mit Content-Marketing auf deinem Blog.

Das Ohr immer am Markt und Trendprodukte im Blick: Ein regelmäßiges Durchforsten der Amazon-Website zahlt sich aus. So bekommst du ein Gespür dafür, welche Produkte in den jeweiligen Kategorien am beliebtesten sind. Wie werden sie promotet und wie sehen die Produktbeschreibungen aus? Diese Erkenntnisse helfen dir bei deiner Auswahl und natürlich auch bei der Präsentation.

Trotz negativer Presse rund um die Arbeitsbedingungen bei Amazon genießt das Unternehmen einen guten Ruf und wird mit einer vertrauenswürdigen Plattform assoziiert – guter Service und eine schnelle Abwicklung inklusive. Auch wenn es um die Auszahlung geht, ist Amazon zuverlässig und unkompliziert. Weitere Vorteile sind neben der großen Auswahl und dem boomenden Weihnachtsgeschäft natürlich auch der stringente Aufbau der Produkte und der entsprechenden Links, den du als Affiliate schnell durchblicken kannst. Last, but not least ist an dieser Stelle noch zu erwähnen, dass du dabei von dem gesamten Einkauf eines Kunden profitierst. Legt er also mehr als nur das zunächst angeklickte Produkt in seinen Warenkorb, kannst du dich über eine entsprechend höhere Provision freuen, die sich aus der Summe der Einkäufe zusammensetzt. Da die Cookie-Lebensdauer von einem Tag bei Amazon recht kurz ist, kannst du allerdings von entscheidungsschwierigen Käufern, die das Produkt beispielsweise erst nach zwei Tagen in den Warenkorb legen, keine Provision erwarten.

 
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Produkte anderer bewerben und einen Teil des Gewinns abbekommen – so lautet die Devise. Doch schauen wir uns erst einmal an, was das Affiliate-Marketing überhaupt ausmacht. Hier ein paar Fakten auf einen Blick:
 

  • Affiliate-Marketing ist eine Art Vermarktungsprozess und basiert auf Provisionsverteilung. Es geht darum, mit den Produkten anderer Anbieter Geld zu verdienen, indem man sie bewirbt und so bei jedem Kauf einen Teil des Gewinns bekommt.

  • Bei dieser Marketingform steht also die direkte Vermittlung zwischen Anbieter und Kunde im Mittelpunkt.

  • Wird über einen bestimmten Link eingekauft, bekommt der Affiliate als Vertriebspartner von einem kommerziellen Anbieter eine Vergütung in Form einer Provision.

  • Damit Affiliate-Marketing erfolgreich sein kann, müssen die Partner bzw. Teilnehmer des Programms sich einig sein und eine ähnliche Vorstellung haben.

  • Der Merchant ist in diesem Zusammenhang der Händler, also derjenige, der das Produkt herstellt und anbietet, und der Publisher ist der Websitebetreiber, der Werbetreibenden Werbeflächen zur Verfügung stellt – für Display-Marketing oder Textanzeigen.

  • Jeder sechste Euro im E-Commerce ist übrigens auf Affiliate-Marketing zurückzuführen.


 
Es wäre wohl viel spannender zu erfahren, wie das Ganze in der Praxis funktioniert. Da Affiliates jedoch für die Konkurrenz nicht transparent sein möchten, halten die meisten sich mit Praxis-Tipps zurück – insbesondere, wenn Affiliate-Websites sehr gut laufen.

Online Geld verdienen: die Einkommensarten


Zum einen gibt es das aktive und zum anderen das passive Einkommen. Aktiv wirst du, indem du dein Wissen zu einem Thema anbietest – beispielsweise auf einem Blog – um dann letztlich auf dich und deine Dienstleistungen aufmerksam zu machen.

Der Vorteil an passivem Einkommen ist natürlich, dass es skalierbar ist. Hast du ein entsprechendes System erst einmal zum Laufen gebracht, kann es sich im Optimalfall durchaus über Jahre auszahlen. So können Affiliate-Links immer und immer wieder geklickt werden und idealerweise ohne zusätzlichen Aufwand im Hintergrund weiter Umsatz generieren. Ehrlich gesagt verabschiedest du dich aber am besten gleich von dem Gedanken, dass Affiliate-Marketing nach dem Schneeballprinzip funktioniert und sich dahinter eine Möglichkeit verbirgt, schnell und unkompliziert reich zu werden. Es sind nämlich vielmehr diejenigen längerfristig erfolgreich, die wirklich Arbeit in das Projekt investiert haben, sich stetig weiterbilden und neben Geduld die gewisse Portion Hartnäckigkeit mitbringen.

Warum Nischenseiten für Affiliates Erfolg versprechend sind


Produktvergleich-Seiten, zum Beispiel zu Haushaltswaren, können für die Internetwelt einen echten Mehrwert bieten, indem sie handfeste Tipps und Lösungen bereitstellen. Der erfreuliche Nebeneffekt: Den eigenen Geldbeutel musst du für Werbekosten kaum strapazieren – zum einen Dank der Provisionen, die du für die Arbeit erhältst, und zum anderen, da du mit wenig viel erreichen kannst – sprich: Mit der richtigen SEO-Strategie wirst du bald auf gute Positionen klettern. Handelt es sich bei deinem Angebot dann auch noch um eine Nische, hast du einen Grund mehr, dich zu freuen: Optimierungsmaßnahmen gestalten sich relativ leicht, da die Konkurrenz entsprechend rar gesät ist. Und deine Startkosten sind mit Blick auf Hosting-Ausgaben und günstigen oder sogar kostenlosen Optimierungs- und Analysetools ohnehin sehr gering.

Hand mit Glühbirne

Deine Rolle als Longtail-Publisher

Die Longtail-Theorie setzt auf Nischenprodukte, wohingegen Top-Publisher – einflussreiche Portale wie beispielsweise größere Zeitungen – für Top-Besucherzahlen stehen. Denn sie können mit einer hohen Reichweite punkten und sie charakterisiert demnach eine gute Verhandlungsposition und viel Handlungsspielraum gegenüber den Merchants. Longtail-Publisher sind hingegen spezialisierter, oftmals gleichzeitig auch glaubwürdiger und können Produkte effektiver platzieren. Dies könnte dein Vorteil gegenüber den breit aufgestellten Top-Publishern sein. Bedenke aber, dass du als Longtail-Publisher immer wettbewerbsfähig bleiben musst. Und du solltest natürlich ohnehin nur mit denjenigen Merchants zusammenarbeiten, deren Portfolio perfekt zu deiner Thematik und deiner Kommunikation passen – nicht nur, um mit höheren Umsätzen rechnen zu können. Denn du kannst zudem davon ausgehen, dass die Anzeige von deinen Lesern als weniger störend empfunden wird.

PartnerNet – das Partnerprogramm von Amazon


Bei Partnernetzwerken kommen viele Affiliate-Programme zusammen und hier können Affiliates Beratungsdienstleistungen in Anspruch nehmen, was ihnen ein gewisses Gefühl von Sicherheit und Zusammengehörigkeit vermittelt. Darüber hinaus sind die technischen Voraussetzungen wie Tracking-Tools bereits gegeben. Auch für die andere Seite ist es praktisch. So haben Shopbetreiber einen geringeren Verwaltungsaufwand – zum Beispiel, wenn es um das Abrechnen geht.

Suchst du nach Ratgebern für Affiliate-Marketing, wirst du sicherlich Publikationen in Hülle und Fülle vorfinden. Meistens landest du dann automatisch auf Amazon. Womit wir auch schon bei unserem Thema wären: An Amazon führt fast kein Weg vorbei. Überlege doch einmal, ob dir jemand in deinem Bekanntenkreis einfällt, der keinen Account besitzt. Die Verkaufsplattform kommt allerdings nicht nur für den Kauf eines hilfreichen Buchs oder eines x-beliebigen Produktes infrage, sondern eignet sich auch bestens für Marketingzwecke. So nutzen unzählige Affiliates das Amazon-Partnerprogramm PartnerNet. Welches Produkt auch immer du auf deiner Webpräsenz thematisierst, bei Amazon wird es vermutlich käuflich sein. Der Schritt ins Affiliate-Geschäft ist hier also vielversprechend – vorausgesetzt natürlich, du hältst dich an die Regeln. Denn du begibst dich ja in ein gewisses Abhängigkeitsverhältnis und du sollst dir dessen bewusst sein, dass Amazon dich sperrt und du von jetzt auf gleich nicht mehr mit Einnahmen rechnen kannst, falls du gegen die Spielregeln verstößt.

So ist es sinnvoll, den Online-Giganten mit seinen zukunftsweisenden E-Commerce-Strategien in das eigene Webprojekt einzubinden. Doch wie wird deine Seite amazonkonform? Was du gleich – wie Amazon es ebenfalls tut – verinnerlichen kannst: Bewege dich immer so nah wie möglich an deinen Kunden und frage dich stets, wie diese dich wahrnehmen. Ziel sollte es sein, mit deinem Produktportfolio die passenden Lösungen bereitzustellen und diese statt des Produkts an sich in den Fokus zu rücken. So wirst du deine Kunden begeistern und diese im Optimalfall noch enger an deine Webpräsenz binden.

Schritt-für-Schritt-Anleitung für deinen Weg ins Amazon PartnerNet

Schritt-für-Schritt-Anleitung
 
So funktioniert die Anmeldung:
 
1

Wahrscheinlich hast du ohnehin schon ein Konto beim Riesenhändler und bist mit den grundlegenden Funktionen des Portals vertraut. Nachdem du dich auf der Amazon-Startseite unter „Geld verdienen mit Amazon“ registriert hast, gelangst du zur Landingpage des Partnerprogramms.

 
2

Damit dir die passenden Angebote anzeigt werden können, trägst du in deinem Webseiten-Profil die URLs deiner Website sowie deiner Social-Media-Feeds ein.

 
Schritt 3

Nun gelangst du in den umfassenden Partner-Bereich, in dem eine Einführungstour, Reports und Best Practices auf dich warten. Nachdem du dich damit vertraut gemacht hast, kannst du auch gleich loslegen.

 
Schritt 4

Du musst nicht warten, bis sich dein Blog oder deine Seite etabliert hat, sondern kannst gleich in deinen ersten Beiträgen Amazon-Produkte platzieren. Sind die älteren Artikel mit Amazon-Verlinkungen nach einer Weile dann gut gelistet, ist es nämlich durchaus möglich, auch mit ihnen noch gutes Geld zu verdienen.

 
Schritt 5

Von einfachen Textlinks über Widgets bis zu Slideshows: Im Partnerbereich von Amazon hast du die Qual der Wahl, was die Art des Werbemittels angeht. Es bleibt zu erwähnen, dass das Affiliate-Business ein äußerst schnelllebiges ist und in diesem Umfeld der Lern- und Optimierungsprozess nie abgeschlossen ist.

 
Schritt 6

Für den Prozess der Affiliate-Links ist eine Toolbar zur Erstellung von Einzellinks eine angenehme Unterstützung. Bist du angemeldet, wird sie dir am oberen Browserrand angezeigt und ermöglicht dir eine einfache Einbindung und Verbreitung – sei es über ein Widget, deinen eigenen Amazon aStore oder über Social Media.

 
Schritt 7

Woran du auf jeden Fall denken solltest: Kommuniziere entsprechend der aktuell vorgesehen Formulierung (siehe hierzu Punkt 10), dass du Werbepartner von Amazon bist.

 
Schritt 8

Um deinen Erfolg messen zu können und als vermittelnder Affiliate sichtbar bzw. identifizierbar zu werden, empfiehlt sich für jede Nischenseite eine separate Tracking-ID. Denn nur so lässt sich zuverlässig feststellen, wie viele Verkäufe du tatsächlich generiert hast.

 
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Qualität vor Quantität: zukunftsweisendes Affiliate-Marketing


Unabhängig davon, dass sich echte Qualitätsprodukte aufgrund der höheren Provision grundsätzlich mehr lohnen, solltest du nur das anbieten, wovon du auch wirklich überzeugt bist, und nur die Produkte vorstellen, mit denen du dich selbst identifizieren kannst. Denn von vermeintlich positiven Bewertungen qualitativ schlechter Produkte kann sich niemand etwas kaufen – zumal es die Nutzer verärgert und du ja schließlich glaubwürdig bleiben möchtest. Für dich als Publisher ist es auch aus folgendem Grund ratsam, auf qualitativ hochwertige Inhalte zu setzen: Du erhältst keine Provision, wenn ein gekauftes Produkt reklamiert wird. Verfasse also eine für den potenziellen Käufer relevante und zielgruppenspezifische Beschreibung, welche das Produkt ehrlich darstellt. Dies ist übrigens auch der Unterschied und Vorteil im Gegensatz zur klassischen Werbung, die sich oft schwer messen lässt.

Mobile und Millenials: Herausforderungen von Affiliate-Marketing


Immer mehr Menschen tätigen ihre Einkäufe von mobilen Endgeräten aus. Dabei sind sie – zumindest die Generation Z mit ihrem eindeutigen Interessenschwerpunkt auf Film und Musik und einer Abneigung oder zumindest kritischen Haltung aufdringlichen Werbeformaten gegenüber – mit klassischen Bannern kaum noch zu erreichen. Der Fokus verschiebt sich stattdessen auf eine Kommunikation in den sozialen Netzwerken und gefragt ist eine authentische Vermarktung auf der Basis glaubwürdiger Inhalte.

Die Schwierigkeit in Bezug auf diese Medien – nehmen wir Instagram als Beispiel – besteht allerdings darin, dass diese App für das Affiliate-Marketing eine große Hürde mit sich bringt. Die Bildbeschreibungen können nicht als anklickbarer Link gestaltet und somit nicht mit einem Affiliate-Link versehen werden. Nur auf einem Umweg, den sich viele Influencer im Fashion-Bereich bereits mit einer Affiliate Shopping App namens LIKEtoKNOWit zunutze machen, besteht die Möglichkeit, den User zum eigentlichen Shop zu locken.

Werben auf Amazon: was sich verändert


Die Suchfunktion der Plattform spielt eine immer wichtigere Rolle. Wer sich für die Amazon Marketing Services entscheidet, kann noch relativ günstig nach dem Google-AdWords-Prinzip werben. Die Anzeigensparte von Amazon glänzt mit einem Wachstum von 139 Prozent im Vergleich zum Vorjahr regelrecht. Dabei wird das Ganze nach und nach immer professioneller, sodass es nicht verwunderlich ist, dass Amazon in Kürze sein CPM-Werbeformat einstellt. Dieses war insbesondere für kleinere Publisher als Teil des PartnerNets eine willkommene Möglichkeit, Werbung auf Basis des Cost-per-Mille-Prinzips zu schalten. Der CPM bezeichnet die Werbekosten pro Tausenderkontaktpreis und wird in Relation gesetzt zu den Ad Impressions, einem wichtigen Indikator mit Blick auf die Effizienz der Werbemittel, sodass die Kosten der Werbemittel miteinander verglichen werden können. Diese CPM-Ads werden nun ersetzt durch den Unified Ad Marketplace und die Native Shopping Ads. Damit werden Affiliates gefördert, bei denen hochwertiger Content im Mittelpunkt bzw. auf der Agenda steht, statt diejenigen, die auf Masse setzen und zig Produkte importieren. Diese Entwicklung geht mit dem steigenden Anspruch seitens der Kunden einher und in diesem Zuge wird die Cost-per-Order-Werbung, für die hauptsächlich der Publisher das Risiko trägt, bei Anzeigenkunden immer beliebter. Möchtest du auf Anzeigen setzen, ist es in jedem Fall lohnenswert, sich auch mit dem Algorithmus der Amazon SEO auseinanderzusetzen und deinen Content dahingehend zu optimieren.

Amazon scheint die Anzeigenwelt erobern zu wollen und bereitet sich – möglicherweise auch mit dem Aufbau eines Retargeting-Anzeigenprogramms – darauf vor, mit Konkurrenten wie Google Schritt halten zu können. Retargeting-Anzeigen funktionieren wie Online-Schaufenster, rufen die Marke immer wieder ins Gedächtnis der Kunden und machen von der Tatsache Gebrauch, dass nur die wenigsten User sich beim ersten Besuch zu einem Kauf durchringen. Indem diese Anzeigen gezielt an solche Besucher ausgespielt werden, sollen sie bisher Unentschlossene überzeugen – und erzielen so meist eine hohe Conversion.

Hand mit Glühbirne

Praktische Plugins im Amazon PartnerNet

Die Amazon Plugins für WordPress werden kontinuierlich optimiert und halten beispielsweise ansehnliche Produktboxen oder Neuerscheinungs- und Bestsellerlisten, die per Shortcode eingebunden werden können, bereit. Sie bieten zudem in Bezug auf den Einsatz von Bildern die Möglichkeit, diese vom Amazon-Server herunterzuladen – auch mit Blick auf den Datenschutz und die DSGVO eine sichere Alternative, da so umgangen wird, ungefragt User-Informationen an Amazon zu übertragen, wie es bei Widgets der Fall wäre. Allerdings funktioniert dies nicht über wordpress.com, sondern nur, wenn du es selbst hostest.

Lohnt sich das Amazon Partnerprogramm?


Die Vergütung beim größten Partnerprogramm der Welt ist abhängig vom Einkaufswert des geworbenen Kunden. Dabei liegt die Werbekostenerstattung– so nennt Amazon die Provision – zwischen fünf und fünfzehn Prozent.

Eine Provision von fünf Prozent klingt vielleicht wenig, aber selbst wenn du auf günstige, vielverkaufte Produkte setzt, zahlt es sich aus, sodass du auch schnell in die nächsthöhere Provisionsstaffel aufsteigen kannst. Bedenkt man, dass man von teuren Produkten nicht so viele vermitteln kann, fährst du also nicht unbedingt besser, wenn du auf hochpreisige Waren setzt – zumal die Provision für Smartphones und Tablets mit einem Prozent Provision sehr niedrig ist. Um die eigene Qualität stetig zu verbessern und Expertentipps von anderen Affiliates zu bekommen, hat Amazon ein Ressourcen-Center eingerichtet.
 
Unser Fazit:

Beim Affiliate-Marketing dreht sich alles um vermarktbaren Content. Grundsätzlich kann jeder mit einem Internetauftritt zum Publisher werden, indem er die Produkte eines Online-Händlers auf der Werbefläche seiner Website platziert. Damit die Besucher auch Lust haben, länger zu bleiben, solltest du als Affiliate – egal ob als Partner von Amazon oder eines anderes Netzwerks – bei deinen Seiten auf jeden Fall darauf achten, dass die Affiliate-Links Traffic generieren, einen echten Mehrwert bieten und damit die richtigen Signale an Google senden. Der Vorteil eines Netzwerks ist neben einem seriösen Eindruck, der deinen Konsumenten gleich vermittelt wird, die Tatsache, dass es eine Art Vermittlerfunktion zwischen dir und dem Händler einnimmt. Passives Einkommen oder noch besser ausgedrückt: Im Schlaf Geld verdienen oder während du als digitaler Nomade in Berlin, Barcelona oder vielleicht sogar auf Bali verweilst? Das klingt natürlich gut. Doch hinter gekonntem Affiliate-Marketing verbirgt sich viel mehr als zahlreiches Verlinken und anschließendes Provision scheffeln. Unterm Strich ist das Amazon PartnerNet aber eine gute und vor allem relativ durchsichtige Möglichkeit, als Affiliate in der großen Welt des Internets Geld zu verdienen.

 
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