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Affiliate-Marketing: Auf diese 5 Punkte kommt es 2018 an

Tipps und Trends für ein erfolgreiches Affiliate-Programm 2018 verrät Wolfgang Winter von xpose360 in seinem Gastbeitrag.

Auch für das kommende Jahr stellen sich vermutlich viele Affiliate-Manager die Frage, wie sie ihr Partnerprogramm weiter optimieren können, um die Bestellungen, die Registrierungen und den Umsatz über den Affiliate-Kanal zu steigern. Damit Sie auch 2018 ein erfolgreiches Affiliate-Programm managen können, zeigen wir einige Tipps und Trends auf.

1. Mobile first

Es ist längst kein Geheimnis mehr, dass mobiler Traffic immer wichtiger wird (siehe Report unten). Mittlerweile haben sich viele Unternehmen und Affiliates darauf eingestellt und ihre Webseiten und Shops angepasst beziehungsweise eigene Apps entwickelt. Ein Onlineshop sollte aber nicht nur responsive sein, der Bestellprozess sollte zudem via Smart Device einfach und in möglichst wenigen Schritten ausführbar sein.

Quelle: www.affiliateblog.de

Häufig fehlt jedoch die Integration des Mobile Trackings bzw. In-App-Trackings, welches sicherstellt, dass auch Bestellungen via Smartphone oder Tablet getrackt und entsprechend vergütet werden. Laut einer Umfrage von affiliateblog.de stellt ein fehlendes mobiles Tracking für 78 % der befragten Affiliates noch immer ein großes Problem dar. Dieser Herausforderung zu begegnen wird auch im kommenden Jahr eine wichtige Rolle spielen.

2. Ganzheitliche Betrachtung des Online-Marketings

Auch die Thematik Customer-Journey-Tracking und die damit verbundene Analyse der Online-Marketing-Kanäle sind im kommenden Jahr weiterhin wichtig. Um aussagekräftige Schlüsse aus den Online-Marketing-Aktivitäten zu ziehen, müssen Merchants sich die Zeit nehmen und die nötigen Ressourcen bereitstellen, um sich intensiv mit dem Thema Customer-Journey auseinanderzusetzen. Nur dadurch ist es möglich, die Reise eines Kunden vom ersten Kontakt bis zum Kaufabschluss zu dokumentieren, zu analysieren und schließlich das Marketingbudget in die relevanten Online-Marketing-Kanäle zu investieren.

Auch 2018 werden immer noch eine Vielzahl an Unternehmen ihre Marketing-Aktivitäten nach dem „Last Click Modell“ bewerten. Bricht man die Analyse auf den Affiliate-Kanal herunter, ist aber eine fairere Vergütung der Affiliates möglich. So können beispielsweise auch Assists mit in das Provisionsmodell aufgenommen werden. Im Optimalfall wird dadurch der Fokus der Publisher, den letzten Klick generieren zu müssen, aufgebrochen und es werden sich neue spannende Publisher-Modelle ergeben, die sich auf alle Stufen des Werbewirkungsprinzips (AIDA-Modell) spezialisieren. Um hier erneut die Umfrageergebnisse von affiliateblog.de aufzugreifen: Die Hälfte der Befragten Affiliates empfindet das aktuell vorherrschende Vergütungsmodell „Last Cookie Wins“ als Hürde und wünscht sich eine Änderung.

3. Cross Device

Auch das Cross-Device-Tracking wird für eine lückenlose Analyse der Customer-Journey immer wichtiger. Der Vorteil liegt klar auf der Hand: lückenlose Nachverfolgung aller Touchpoints des Kunden innerhalb des Kaufprozesses. Zudem ermöglicht es eine genaue Analyse der einzelnen Werbemaßnahmen und die noch zielgruppenspezifischere Ausspielung von Maßnahmen und Budgetfreigaben. Das Cross-Device-Tracking verhindert Mediabrüche zwischen beispielsweise Smartphones und stationären Geräten. Es sorgt damit zudem für eine gerechtere Vergütung von Affiliates, die ihren Fokus auf mobilen Traffic legen – selbst wenn Kaufabschlüsse aufgrund des nutzerfreundlicheren Bestellprozesses vorrangig am PC getätigt werden.

4. Influencer-Marketing als Salesbringer

Selbstverständlich hat Influencer-Marketing als Trend im Online-Marketing auch im Affiliate-Kanal Einzug gehalten. Affiliate-Netzwerke wie Affilinet, Awin oder Tradedoubler geben spezielle Schulungen für Blogger bzw. Influencer, stellen auf Anfrage den Kontakt zu Meinungsführern her oder organisieren nach Absprache ganze Kampagnen.

Hier gilt es, als Unternehmen am Zahn der Zeit zu bleiben und rechtzeitig auf den Zug aufzuspringen. Für eine Influencer-Kampagne eignen sich besonders Fashion-, Beauty- und Fitnessprodukte. Recherchiert man jedoch etwas, so gibt es im Netz keine noch so kleine Nische, in der sich keine Influencer oder Meinungsführer auftun. So kann beispielsweise auch eine Kreditkarte via YouTube und Gregor Janecke erfolgreich vertrieben werden.

Quelle: youtube.com/watch?v=1xMYB066l5M

Neben den klassischen Social-Media-Kanälen wie Facebook oder YouTube sollte man sich unbedingt auch die neueren Kanäle wie Instagram, Pinterest oder Snapchat ansehen – gerade die Kanäle, auf denen sich die Zielgruppe des jeweiligen Onlineshops aufhält.

Ob ein Influencer im Affiliate-Kanal tatsächlich ein Salesbringer wird, hängt vom Merchant selbst, dem entgegengebrachten Engagement und den vorhandenen Ressourcen ab. Besonders professionell aufgebaut ist die App „Love & Style” von Daniela Katzenberger (über 180.000 Downloads). Sie löst die Problematik mit der Integration des Affiliate-Links in das Posting clever: Durch einfachen Klick auf das Foto gelangt der User direkt auf die Produktseite des Onlineshops.

Quelle: Screenshot aus der App „Love & Style”

5. Offenheit gegenüber Neuem

Die Basis eines jeden erfolgreichen Affiliate-Programms sind die Affiliates. Sie sind Online-Vertriebspartner eines Unternehmens. Der Kontakt zu den Partnern sollte gepflegt werden, zudem sollte man Branchenevents wie die Affiliate Networkxx zum Netzwerken nutzen.

Die Branche sowie die Affiliates entwickeln sich weiter und bringen neue und innovative Geschäftsmodelle auf den Markt. Mit einem Abrechnungsmodell ohne Risiko (oft CPO), bei dem einem Unternehmen nur Kosten entstehen, wenn tatsächlich auch ein Produkt verkauft wurde, finden sich leichter Merchants, die sich für einen Testlauf zur Verfügung stellen. First Mover können sich hier einen Wettbewerbsvorteil gegen über der Konkurrenz verschaffen. Aus diesem Grund sollte man als Affiliate-Manager stets offen gegenüber neuen Publishern und neuen Geschäftsmodellen sein.

Fazit

Auch 2018 stehen einige wichtige Punkte auf der Agenda von Affiliate-Managern. Neben der Sicherstellung neuer Trackingmöglichkeiten, sollte das Silodenken der einzelnen Online-Marketing-Disziplinen aufgebrochen und der Kanal ganzheitlich betrachtet werden. Nur dann lässt sich das Marketingbudget effektiv und wirkungsvoll einplanen. Neben genereller Offenheit gegenüber neuen Publisher-Modellen sollte das Thema Influencer-Marketing im Unternehmen abgewogen werden, um die Reichweite in sozialen Kanälen auszubauen und potentielle Kunden dort anzutreffen, wo sie sich gerne aufhalten. Affiliate-Marketing bleibt auch im kommenden Jahr spannend, abwechslungsreich und ein wichtiger Bestandteil im Online-Marketingmix.

 

Über den Autor:

Wolfgang Winter ist Projektmanager bei seowerk in Augsburg. Er studierte Informationsmanagement und Unternehmenskommunikation an der Hochschule in Neu-Ulm und brennt für das Thema Online-Marketing. Neben dem strategischen Ausbau von Affiliate-Programmen ist Wolfgang für internationale Performance-Kampagnen zuständig. Zudem war er bereits Speaker auf Konferenzen wie der Affiliate Conference oder der Online Marketing Rockstars.

 

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