Kundenlogos

Affiliate Marketing

  • Kurzerklärung
  • Ausführliche Erklärung
  • Wie Affiliate Marketing funktioniert
  • Vorteile für Advertiser
  • Vorteile für Publisher
  • Vergütungsmodelle im Affiliate Marketing
  • Fazit

Kurzerklärung

Affiliate Marketing lässt sich auch mit Partner-Marketing übersetzen. Dabei bewerben Affiliates (engl. Partner) auf ihren Websites die Produkte und Dienstleistungen fremder Unternehmen und erhalten dafür eine Provision. Affiliate Marketing ist ein Instrument des Performance Marketings. Es hat sich fest in der Werbelandschaft im Internet etabliert. Beim Affiliate Marketing gibt es unterschiedliche Vergütungsmodelle. Allen ist gemein, dass die Vergütung ausschließlich im Erfolgsfall erfolgt. Das kann zum Beispiel ein Klick auf ein Werbemittel oder ein getätigter Kauf sein.

Ausführliche Erklärung:

Die Idee des Affiliate Marketings soll 1997 auf einer Party entstanden sein, auf der sich der Amazon-Gründer mit einer jungen Dame über ihre Website unterhielt. Die Frau bot ihm an, auf der Website Bücher gegen Provision zu vermarkten. Nach und nach kamen immer mehr Partner hinzu, die auf ihren Websites fremde Angebote gegen eine Provision bewerben wollten. Noch heute zählt Amazon zu den Big Playern im Affiliate Marketing.

Laut iBusiness lagen die Werbeausgaben für Affiliate Marketing in Deutschland im Jahr 2013 bei 440 Millionen Euro. Seitdem existieren keine validen Zahlen mehr zu Affiliate Marketing. Es kann aber angenommen werden, dass die Ausgaben für Affliate Marketing inzwischen weitaus höher liegen.

Wie Affiliate Marketing funktioniert: Grundlage

Viele Unternehmen setzen für die Online-Vermarktung ihrer Produkte und Dienstleistungen auf Affiliate Marketing.

Beim Affiliate Marketing verlinken Publisher auf Content von Partnerseiten und erhalten dafür eine vorher festgelegte Provision. Advertiser müssen diese nur dann bezahlen, wenn eine bestimmte Aktion erfolgt ist. Dabei kann es sich etwa um den Klick auf ein Banner oder die Bestellung eines Produktes auf ihrer Website handeln.

Viele Website-Betreiber bieten ein Partnerprogramm an. Um nachzuvollziehen, über welchen Publisher ein Interessent auf die Website eines Advertisers gelangt ist, werden die Links im Werbemittel des Advertisers mit einem Code versehen. Beim Klick auf ein Werbemittel werden beim Nutzer außerdem Cookies gesetzt, mit denen der Vorgang getrackt werden kann.

Affiliate Marketing lässt sich außerdem über professionelle Affiliate Netzwerke abwickeln. Das sind Plattformen, die Advertiser und Publisher zusammenbringen und Funktionen wie die Auslieferung des Werbemittels, Tracking und Erfolgsmessung sowie die Provisionsausschüttung bündeln. Bekannte Netzwerke für Affiliate Marketing sind etwa Zanox, Affilinet und Belboon.

Vorteile für Advertiser

Das Ziel von Advertisern ist es, potenzielle Kunden auf ihre Website zu führen, beispielsweise damit diese dort einen Kauf tätigen.

Durch die Einbindung ihres Contents auf passenden Publisher-Seiten haben Advertiser die Chance, dass mehr Interessenten auf ihre Website gelangen und können so ihren Umsatz erhöhen.

Affiliate Marketing ist für Advertiser eine günstige Werbemöglichkeit, denn nur im Erfolgsfall wird auch eine Vergütung fällig. Bei dieser Form des Performance Marketings haben die Werbungtreibenden also ein recht geringes Risiko.

Neben der Möglichkeit auf höhere Umsätze profitieren Advertiser durch die Einbindung ihrer Inhalte auf fremden Websites von Branding-Effekten.

Vorteile für Publisher

Publisher können durch die Vermarktung fremder Produkte auf ihrer Website Geld verdienen. Dazu binden sie ein Werbemittel (z. B. ein Banner) auf ihrer Website ein, das ein fremdes Angebot bewirbt.

Die Publisher fungieren dabei als Partner (Affiliates). Je nach vereinbartem Vergütungsmodell erhalten die Partner z. B. für Klicks, Leads oder Sales eine Provision.

Vergütungsmodelle im Affiliate Marketing

Es gibt unterschiedliche Vergütungsmodelle im Affiliate Marketing. Auf deren Basis wird die Provision der Affiliates berechnet. Die Abrechnung erfolgt bei allen performancebasiert, also nur, wenn eine vorher definierte Leistung erbracht wurde:

  • Pay-per-Click (Provision pro Klick eines Users auf das Werbemittel)
  • Pay-per-Sale (Provision als Prozentsatz vom Verkauf)
  • Pay-per-Lead (Provision pro Kontaktaufnahme eines Interessenten, z. B. Registrierung oder Download)

Fazit

Affiliate Marketing ist eine Form des Performance Marketings. Beim Affiliate Marketing bewerben Affiliates gegen Geld auf ihrer Website die Angebote von Drittunternehmen. So können etwa Blogbetreiber ihre Webefläche vermarkten und Partnerunternehmen zur Verfügung stellen.

Das werbende Unternehmen zahlt dabei nur, wenn eine messbare Aktion erfolgt ist. Diese kann zum Beispiel aus einer Newsletter-Anmeldung oder einem Verkauf über den entsprechenden Shop bestehen. Gängige Provisionsmodelle im Affiliate Marketing sind Pay-per-Sale, Pay-per-Lead und Pay-per-Click.

Viele Website-Betreiber bieten Partnerprogramme an. Neben der direkten Abwicklung über den Händler lässt sich Affiliate Marketing auch über Partnernetzwerke durchführen. Die bekanntesten Netzwerke sind Zanox, Affilinet und Belboon.

Publisher, die erfolgreiches Affiliate Marketing betreiben wollen, müssen auf hochwertige, gut aufbereitete Inhalte setzen. Denn nur mit gutem Content, der einen Mehrwert für die User bietet, erhalten sie mehr Traffic auf ihrer Website und können so ihre Provisionen über Affiliate Marketing erhöhen. Wichtig ist es außerdem, die passenden Partnerprogramme auszuwählen, um den Website-Besuchern Werbemittel anzubieten, die für sie relevant sind.