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11 Tipps zur Optimierung von Landingpage-Formularen

Mit Landingpage-Formularen gewinnen Sie Leads und bringen Ihre Kunden auf den direkten Weg zur Conversion. Tipps für die Gestaltung und Optimierung.

Landingpage-Formulare verdienen es, mit Sorgfalt behandelt zu werden. Vom einfachen Kontaktformular bis zum ausgeklügelten Landingpage-Formular gewinnen Sie Leads und bringen Ihre Kunden auf den direkten Weg zur Conversion. Lieblos gestaltete oder unübersichtliche Landingpage-Formulare, deren Sinn und Zweck sich nicht sofort erschließt, können Sie dagegen Geschäftsabschlüsse kosten.

All die mühsame Werbung im Vorfeld wäre umsonst, wenn konsumbereite Kunden im Schleusentor des Anmeldeformulars hängen bleiben. Ein gutes Formular sollte also leicht auszufüllen, aussagekräftig und übersichtlich sein. Dafür gilt es, über Layout und Inhalt eine positive Benutzererfahrung zu schaffen, um Menschen, die sich für Ihr Angebot entschieden haben, sicher und schnell ans Ziel zu leiten.

User-Experience als Basis effizienter Landingpage-Formulare

Die Nutzererfahrung ist ein entscheidender  Faktor beim Ausfüllen eines Landingpage-Formulars. Niemand hat Lust, mit der Beantwortung eines Formulars Zeit zu verschwenden. Dauert es zu lange, Ihr Formular auszufüllen, springen womöglich viele Nutzer vorzeitig ab, ohne die Abfrage zu beenden. Sorgen Sie also für maximale Benutzerfreundlichkeit, um jeglichen Frust zu vermeiden. Schon vermeintlich einfache Formulare, wie sie für Registrierungen, Anmeldungen oder Kontaktaufnahmen verwendet werden, können mit gezielten Maßnahmen optimiert werden.

So sollten für Anmeldeformulare idealerweise maximal fünf Felder zum Ausfüllen genutzt werden. Aktuelle Studien haben ermittelt, welche Informationen Nutzer am ehesten abzugeben bereit sind. Dies sind insbesondere die Abfragen für Anrede, Vorname, Nachname, E-Mail-Adresse und Telefonnummer. Wobei das Telefon und gegebenenfalls die Adresse oder das Unternehmen bereits recht private Angaben sind, die viele Nutzer nicht gerne beim ersten Kontakt angeben.

Fragen Sie also die wichtigsten Daten zuerst ab. Weitere Daten können gegebenenfalls in späteren Schritten gesammelt werden. Sie erreichen mehr Zustimmung, wenn Sie zuerst für den Nutzer interessante oder bedeutsame Fragen stellen. Eine Immobilienfirma könnte z. B. frühzeitig fragen, ob nach einer Wohnung oder einem Haus, nach Mietimmobilien oder Eigenheimen gesucht wird. Adressdaten und sonstige persönliche Informationen sollten Sie dementsprechend erst erfragen, wenn das Interesse des Nutzers geweckt wurde. Stellen Sie schwierige Fragen erst ganz am Schluss. Zu hohe Anforderungen zu Beginn eines Formulars können einen vorzeitigen Abbruch provozieren. Ist das Formular dagegen schon fast fertig ausgefüllt, steigt auch die Bereitschaft, sich Zeit für ein paar letzte, anspruchsvolle Fragen zu nehmen.

Die Anmeldung kann vereinfacht werden, indem Sie es ermöglichen, sich alternativ mit Sozialen Medien – z. B. mit dem Facebook-Account – anzumelden. Alle freigegebenen Daten des Nutzers können dann direkt übertragen werden.

Zur Frustvermeidung bei der Formularerstellung gehört es auch, Pflichtfelder eindeutig zu kennzeichnen, z. B. durch das berühmte „*”-Sternchen. Entsprechend gehört auch eine Legende ins Formular, die erklärt, wofür das Sternchen steht. Alternativ können Sie Pflichtfelder durch farbige Umrandungen oder Füllfarben hervorheben.

Erklären Sie, welchen Zweck Ihr Landingpage-Formular hat

Lassen Sie keine Fragen offen – sobald Ihre Nutzer sich beim Ausfüllen fragen müssen, wie etwas gemeint ist, entsteht Unsicherheit. Findet sich keine schnelle Antwort, werden viele User abspringen. Stellen Sie also im Vorfeld sicher, dass alle Begriffe und Anforderungen ausreichend erklärt sind und klar ist, warum Sie welche Daten erheben. Notfalls kann eine FAQ-Sektion mit dem Formular verbunden werden. Sobald die Nutzer wissen, warum Sie ihre Daten brauchen und was Sie damit tun, sind sie eher bereit, die entsprechenden Angaben zu machen.

Bauen Sie auf diese Weise Vertrauen auf, fällt es Usern leichter, dem Call-to-action zu folgen. Der Absende-Button selbst sollte klarmachen, was nach dem Klicken und Abschicken des Formulars passiert. Nutzen Sie passende Beschriftungen wie „Zum Webinar anmelden“ oder „Jetzt downloaden”. Zum Abschluss können Sie noch eine Seite schalten, auf der Sie sich für das Ausfüllen des Landingpage-Formulars bedanken. So halten Sie den Kontakt zum Kunden aufrecht und können gegebenenfalls unmittelbar auf weitere Angebote hinweisen. Dabei kann es sich beispielsweise um die freiwillige Nutzung von Zusatzangeboten wie Newslettern oder Gewinnspielen handeln.

Optimieren Sie Ihre Landingpage-Formulare für verschiedene Kundengruppen. Ist Ihr Angebot umfangreich genug, lässt es sich sinnvoll in Unterrubriken aufteilen. Reiseveranstalter könnten beispielsweise auf einer Landingpage für Mallorca-Reisen verschiedene Vorlieben abdecken. „Erkunden per Auto”, „… per Schiff” oder „… zu Fuß” könnten etwa die Titel einzelner Unterseiten mit jeweils angepassten Formularen sein.

Tipps für das Layout von Landingpage-Formularen

Im Folgenden stellen wir Ihnen eine Auswahl von Layoutgrundlagen vor, die Ihnen gerade bei der Erstellung umfangreicher Landingpage-Formulare hilfreich sein dürften.

  1. Der Titel: Geben Sie dem Formular einen eindeutigen Namen, damit sofort ersichtlich ist, worum es geht.
  2. Übersichtlichkeit: Erleichtern Sie Ihren Nutzern die Orientierung, indem Sie Formulare in sinnvolle Untergruppen mit eigener hierarchischer Ordnung aufteilen. Dabei sollte für den Nutzer stets ersichtlich sein, wie weit er schon gekommen ist. Zeigen Sie den Fortschritt an, beispielsweise in geschafften Schritten (Seite 2 von 4) oder Prozentzahlen (zu 70% ausgefüllt). Ein gutes Layout lässt auch lange oder komplexe Formulare einfach und unkompliziert wirken.
  3. Abstände: Sorgen Sie für ausreichend Abstand zwischen den einzelnen Feldern. Dies ist angenehmer für das Auge.
  4. Schriftgröße und Schriftart: Verwenden Sie gut lesbare Schriftarten mit ausreichend großen Buchstaben. Blockschriften eignen sich am besten für die Verwendung am Bildschirm. Für einen idealen Lesefluss empfiehlt sich eine linksbündige Ausrichtung.
  5. Benennung („Labeling”) der Felder: Jedes Eingabefeld sollte einen Namen haben, der seinen Zweck unmissverständlich erklärt. In den meisten Formularen steht der Name direkt über dem Feld.
  6. Feldgröße: Die Größe der Eingabefelder sollte stets ausreichen, um die jeweiligen Daten bequem lesbar einzugeben. So können Felder für Geburtsdaten oder Hausnummern klein sein, während Eingabefelder für Namen oder andere persönliche Angaben mehr Platz bieten sollten. Durch die Feldgrößen lässt sich auch der Aufwand an Tastatureingaben auf einen Blick einschätzen.
  7. Markieren, wenn Felder korrekt ausgefüllt wurden: Zum Beispiel ist das klassische Häkchen ein geeignetes Symbol, das überall sofort erkannt wird. Pflichtfelder sollten eindeutig markiert sein.
  8. Möglichst wenig scrollen: Idealerweise passt jeder Formularabschnitt auf einen Bildschirm. Teilen Sie das Formular auf, so dass Nutzer „umblättern” können und nicht scrollen müssen.
  9. Responsive Layout: Achten Sie besonders darauf, dass die Tastaturlayouts dem Zweck des Eingabefelds entsprechen. Auf einem Smartphone-Display ist nur wenig Platz. Deshalb ist es angenehm, wenn z. B. bei der Eingabe der E-Mail-Adresse das „@”-Symbol auf der Tastaturansicht erscheint.
  10. CI beachten: Grundsätzlich sollte sich das Layout Ihrer Landingpages nahtlos in die Corporate Identity (CI), also in Ihr individuelles Firmendesign einfügen. Nutzen und verstärken Sie den Wiedererkennungswert Ihrer Marke.
  11. Bei Bedarf Vorlagen nutzen: Im Internet werden zahlreiche Vorlagen für Landingpages als Downloads angeboten. Wer selbst nicht das Budget oder das Talent zur Gestaltung hat, findet mit solchen Templates schnell einen Einstieg.  Das Newsmagazin t3n hat in seiner Online-Edition eine Auswahl von Landingpages zusammengestellt, deren Layout und Design darauf schließen lässt, dass sie viele Konversionen erzeugt haben. Vielleicht finden Sie dort auch Inspiration für Ihre eigenen Projekte.

Testen Sie den Erfolg Ihrer Landingpage-Formulare

A/B-Testing oder Split-Testing ermöglicht Ihnen, verschiedene Varianten der gleichen Landingpage gleichzeitig auszuprobieren und auf ihre Wirksamkeit zu testen. Neben unterschiedlichen Farben und Überschriften lassen sich dabei auch komplexere Varianten prüfen. So könnten Sie z. B. das Formular in einer Variante direkt auf der Landingpage einbinden und in einer anderen Version zunächst noch einen Zwischenschritt einbauen, in dem das Formular über einen Call-to-action-Button aufgerufen wird. Während manche Nutzer gern sofort loslegen, fühlen andere sich womöglich etwas überrumpelt, wenn sie direkt mit einem Formular konfrontiert werden. Letztere wollen eventuell erst noch durch ausführliche Infotexte oder -grafiken überzeugt werden. A/B-Testing hilft Ihnen herauszufinden, was bei Ihrer Zielgruppe besser ankommt.

Fazit

Für das Erstellen nutzerfreundlicher Formulare auf Landingpages gibt es zahlreiche klare Regeln, an denen sich auch Neulinge orientieren können. Durch die Arbeit mit Vorlagen lässt sich viel praktisches Wissen sammeln. Natürlich hängen die Conversions letztendlich auch von der Qualität Ihres Angebots und Online-Marketings ab. Mit einem durch Testläufe und wachsende Erfahrungswerte optimiertem Formular ebnen Sie zufriedenen Kunden den Weg zum Geschäftsabschluss.

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